nimm-mich-mit

Gemeinsame Erinnerungen schaffen

 

Wie fühlen sich Erinnerungen an? Wie gehen wir mit Erinnerungen um, mit guten wie mit schlechten? Was macht gemeinsame Erinnerungen aus? Wie schaffen wir gemeinsame Erinnerungen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die künstlerischen Installationen, die Fotos und die historischen Objekte der Ausstellung »Vergissmeinnicht – Museum der (un)entdeckten Erinnerungen«.

Auch der Leporello »nimm-mich-mit« tut dies und begleitet so Kinder und Erwachsene durch die Ausstellung. In jedem Raum stellt er jeweils eine Arbeit genauer vor und lädt zum Austausch, Zeichnen oder Nachdenken ein.

»nimm-mich-mit« – das gilt für den Leporello, der kostenlos an alle Besucher*innen abgegeben wird, genauso wie für die (gemeinsamen) Erinnerungen an einen Tag im schönen Wermsdorf.


Auftraggeberin: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2023
Umfang: Leporello, DIN A5, 10 Seiten
Leistungen: Co-Konzeption, Illustration, Gestaltung, Druckbetreuung

Eine Hand hält den Leporello. Im Hintergund ist das Jagdschloss Hubertusburg zu erkennen.
Eine Hand hält den aufgeklappten Leporello vor der Arbeit "Les Archives" von Christian Boltanski.
Der Leporello befindet sich vor dem bestickten Jäckchen von Agnes Emma Richter.  Auf dem Leporello steht: Wie verarbeitest Du Erinnerungen? Darunter ist ein gezeichneter Hoodie und ein Text über die Arbeit.
Auf einem Tisch liegen Bleistifte, der Leporello und Postkarten. Auf den Postkarten steht: Vergiss mein nicht, der Name der Ausstellung. Besucher*innen können diese Postkarten versenden.
Der aufgeklappte Leporello steht auf einem Podest in der Ausstellung.

Hinter den Kulissen

Manchmal ist die Ausstellung, zu der wir arbeiten, noch nicht eröffnet. Sie wird noch konzipiert, durchdacht oder befindet sich im Aufbau. Es ist daher nicht immer möglich, die räumlichen Gegebenheiten vorab in Augenschein zu nehmen.

So war es auch bei diesem Projekt. Deshalb machte uns Julia Boswank, die Vermittlerin vor Ort, mit den jeweiligen Künstler*innen und dem Verlauf des Ausstellungsaufbaus vertraut. Gemeinsam erarbeiteten wir das inhaltliche Konzept für den Faltlflyer. Anschließend gestalteten wir ihn mit Illustrationen und Platz für Zeichnungen und Ideen der Kinder. Bei der Farbgebung und der Wahl der Schriftart orientierten wir uns am Design der Ausstellung.

Bei der Auswahl der Exponate für den Leporello entschieden wir uns für Objekte, die besonders spannende oder berührende Geschichten erzählen. Wir überlegten genau, welche Informationen Kinder interessieren und wie wir sie in den Texten unterbringen. Dabei ließen wir uns von der Frage leiten, wann das Thema Erinnerungen für Kinder relevant ist.

Entstanden ist ein Leporello, der gewiss eines schafft: gemeinsame Erinnerungen.

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Kinderrallye »Maarten zeichnet Rom«

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Plakatserie »Stimme der Jugend«